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Einreise nach Armenien

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Sevan National Park

Sevan National Park

Obwohl Armenien ein Binnenland ist, kann es trotz dieser Situation stoloz auf seine “blaue Perle”, den majestätischen Sevan See sein. Dieses große natürliche Reservoir ist einer der größten und höchstgelegenen Frischwasser Seen der Welt. Der See liegt am Fuße des Geghama Gebirges begrenzt von den Sevan, Vardenis und Areguni Bergketten. Insgesamt münden 28 Flüsse im Sevan See und hier entspringt der Hrazdan Fluß.

Im Jahre 1978 wurde duieses nationale Erbe ein Nationalpark  um die Frischwasserreserven zu schützen, den Fischbestand, seine Ansammlung von Vögeln und die historischen Denkmäler. Ebenso sollten der Tourismus und die Freizeit Aktivitäten reguliert werden. Das Gebiet wurde  zur Ramsar Zone erklärt und als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung anerkannt. Heute ist der Sevan See und die dazugehörigen Feuchtgebiete ein Stop-  und Ruheplatz für Strand- und Wasserzugvögel , die hier eine Ruhepause auf den langen Frühlings- und Herbstwanderungen einlegen. Im Winter wählen Scharen von Schwänen, Kormoranen, Fischreihern und Reihern und eine großeAnzahl Wattvögel den Sevan See als ihr Winterquartier. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in diesem Gebiet über 260 Vogelarten beobachtet.

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Der Sevan National Park umfasst einige strikte Schutzgebiete und Reservate. Das Norashen Reservat wurde speziell zum Schutz der Brutgebiete der Armenischen Möwen ( Larus armenicus)eingerichtet – es ist dies die sogenannte „ Möweninsel“. Kolonien der armenischen Möwen brüten hier und bilden eine der wichtigsten Gruppen dieser gesamten Spezies in Kleinasien.

 

Die Kolonie dürfte eine der größten im gesamten Kaukasus , ja sogar der ganzen Welt sein. Trotzdem, in den späten neunzigern sah es nicht  so gut aus.  Bedingt durch den sinkenden Wasserspiegel des Sees wurde eine der Inseln mit dem Land verbunden und eine der  Kolonien der Armenischen Möwen wurde anfällig für Störungen von Menschen und Tieren, welches dann wiederum die Nist und Brutaktivitäten stark beeinträchtigte. Nun war es möglich, die Kolonie dank einer zeitrichtigen, großzügigen Spende durch den Menschenfreund und strikten Naturschützer Sarkis Acopian, dem Jüngeren, zu retten. Er half durch Grabungen, das Land wieder von der Insel zu trennen. Diese Maßnahme rettete diesen Teil der Kolonie. Weitere Vögel wie die Rostgans, Stockente, Scnatterente, Wiedehopf und Steinschmätzer nutzen die Insel als Brutplatz.

Als Folge der steten Reduzierung des Wasserspiegels der Sees verschwanden die meisten Bewohner der Feuchtgebiete entlang des Sees. Als Folge dieser Änderungen verschwanden auch die Nistplätze der meisten der Wasservögel, und das blieb so für viele Jahre. Ab dem Jahre 2000 konnte der Wasserspiegel wieder angehoben werden mit dem Ergebnis, daß wieder flache Feuchtgebiete entstanden, und somit günstige Rast- und Futterplätze, welche dann wieder viele Wasservögel und von Feuchtgebieten abhängige Arten  während der Brutzeit, der Wanderungen und Winterzeit anzogen. Ab dem Jahre 2008 entstanden dann wieder die ersten  Kolonien der Braunsichler, Nachreiher, Rallenreiher und anderer Reiher in dem dichten Sanddorn Bewuchs von Gull Island und richteten ihre Nester zum ersten mal seit 30 Jahren wieder hier ein.

Auch wenn das Norashen Reservat hauptsächlich wegen der„Möweninsel“ bekannt ist, so können noch weitere seltene Arten hier gefunden werden, wie der Große Kormoran, Haubentaucher. Andere Strandvögel wieg rüner Flussuferläufer und Sandregenpfeiffer kann man bei der Futtersuche am Strand sehen. Kleine Gruppen von Zuggänsen und verschiedene Entenarten kann man sehr häufig in der Zeit der Wanderungen im Frühling und Herbst sehen. Auch viele Tauchenten, wie Gemeine – und Kolbenenten können beim Überflug und gelegentlicher Rast in dem Gebiet beobachtet werden. Scharen von Hunderten von Knäkenten und Krickenten legen hier vor der Weiterreise nach Süden eine Pause ein.

 

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