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Einreise nach Armenien

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Touren

Archäologische Reisen

Archäologische Reisen, 10 Tage, 880 km. (550 Meilen)

Das Gebiet von Armenien bietet im Überfluß archäologische, geschichtliche und architektonische Denkmäler. Die Teilnahme an den Ausgrabungen bietet die Möglichkeit unmittelbar direkten Kontakt mit den Überresten des reichhaltigen Erbes der Menschheits-geschichte zu haben. Ebenso wird die Möglichkeit geboten, an der Restaurierung und Auswertung der Ausgrabungsstücke teil zu haben.
Tag der Reise 1
Ankunft – Eriwan


Ankunft in Eriwan. Die Flüge aus Mitteleuropa kommen am frühen morgen gegen 4 Uhr in Eriwan an. Nach einer kurzen Ruhepause unternehmen wir eine Stadtrundfahrt mit folgenden Zielen: Platz der Republik, Victory Park, Mutter Armenien, Cafesjan Kunst Zentrum, kaskade, eine Teppich fabrik, Denkmal von tamanyan, opern haus und Tsitsernakabert , die Gedenkstätte des armenischen genozids.



(Bemerkung: Die Aktivitäten des Ankunftstages müssen an die Ankunftszeiten der Reisenden angepasst werden und sind veränderbar)

Mahlzeiten: Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 70 km. (44 Meilen)
Tag der Reise 2
Eriwan-Khor Virap-Areni-Noravank-Yeghegis-Eriwan


Die Reise führt und in das Ararat Tal mit einem Besuch Klosters Khor Virap.



Dieses befestigte Kloster liegt auf dem Platz der Zitadelle der früheren hauptstadt artashat, auf der linken Seite des Flusses Arax, auf den gleichnamigen Hügeln. Früher war hier die Zitadelle von Artashat und hierin gab es die unterirdische Gefängnisanlage. Aus diesem Grunde wurde es auch <<Virap Artashutu>> - das Verlis von Artashat - genannt. Nach einer Legende, erzählt von dem Historiker Agatengeghos ( 5. jdt. n. Chr.) steht dieser ort in Beziehung zu dem Schicksal von Grigor Lusarovich ( Gregor dem Erleuchter ), der hier seine Qualen ertragen hat. Der Klosterbereich umfaßt zwei Kirchen. Die erste ist  nach St. Grigor benannt und wurde von Nerses III, dem Erbauer,  im jahre 642 errichtet. Hierunter liegt das verlies, 4,4 x 6 Meter groß mit einem Kellergewölbe. Eine 25 stufige Leiter bring die Besucher in die Tiefe. Die Kirche wurde erstmals 1661 renoviert, dann nochmals nach einem Erdbeben 1879. die andere Kirche ist St. Astvatsin, deren grundstein im 17 jahrhundert gelegt wurde. Diese Kirche ist eine kuppelförmige konstruktion mit anliegendem Glockenturm. Das Kloster wird von einer Mauer eingeschlssen. Hierin gibt es Räume, Lager, Kneipen, viehställe und andere Gebäude. Khor Virap war ein akademisches yentrum / ein Pilgerort. Der bekannte geschichtsschreiber aus dem 13. Jhd. Vardan Aveltsi gründete hier eine Schule mit 40 Sudenten. Im 18 Jahrhundert war das Kloster für eine lange Zeit verlassen. Im 1765 hat es dann der Katholikos Simeon von Yerevan geschafft, das Kloster wieder zu beleben. Uns sind mehr als 10 Handschriften als Erbe von diesem scholastischen Zentrum erhalten. heute ist dieser Klosterkomplex komplett renoviert.



 Wir fahren weiter zu dem Ort Areni. Es folgt das Mittagessen.



Das Dorf Areni in der Provinz Vayots Dzor ist eine der ältesten und bekanntesten Siedlungen  dieser Region. Areni liegt an dem Fluß Arpa. durch seine Lage war diese Siedlung schon in alten Zeiten eine Kreuzung von Straßen und ein Militärstützpunkt, der das Canyon zwischen Sharur und Vayots Dzor absicherte.



Wir fahren weiter zu dem sehr bekannten  Kloster Noravank,  welches hoch über dem Bett des Flußes Amaghu , einem linken Nebenfluß des Arpa liegt. Das genaue Gründungsdatum dieses Flußes ist nicht bekannt.es gibt einige Berichte über das Kloster aus dem 12. Jahrhundert. Das Kloster war sehr vemögend. Es war eine Bschofsresidenz - seine Bischöfe und andere Geistliche stritten des öfteren mit dem Tatev Kloster um die Unabhängigkeit. Die heutige Anlage wurde in dem 13 bzw. 14. jahrhundert errichtet. Im 13. Jahrhundert war hier bereits das religiöse Zentrum von Suynik - das Familiengrab der Orbelian Prinzen. Hier wurde die Orbelian Prinzen, ebenso wie Bischöfe beerdigt. Hierunter sollten wir auch den großen Geschichtsschreiber Stepanos Orbelyan. Noravank ist eine komplexe und künstlerisch  in höchstem Maße architekonisch herausragende Anlage.



 



 



Bischöfe und andere Geistliche kämpften



 regelmäßig gegen Tatev Kloster an, Unabhängigkeit aufrechtzuerhalten. Der architektonische Komplex des Klosters wurde in  13. und 14. Jahrhunderten gegründet. Im 13. Jahrhundert war das bereits das heilige Zentrum von Syunik - die Familienbeerdigungswölbung von Orbelyan Fürsten. Hier sind viele Orbelyan Fürsten, ebensogut wie Bischöfen begraben. Unter ihnen können wir auch den großen GeschichtsschreiberStepanos Orbelyan erwähnen.



Noravank ist ein komplizierteund hoch künstlerischer architektonischer Komplex.



Der klösterkomplex schließt St. Karapet und St. Pokas Kirchen (1112. Jahrhunderte) ein, die sind nicht bewahrt. St. Karapet Hauptkirche, sein aufgenommener "gavit" (Vorhalle), Grab des Fürstes Smbat, Burtelashen Kirche, zwei Kapellen und verschiedene Arten von Gebäuden undSchutzmauer. Die Kirche St. Karapet wurde 1213-1223 nach dem Wunsch des Fürstes  Liparit Orbelyan gebaut. In 1261 wurde es vom Architekten Siranes auf Botengang von Smbat Orbelyan renoviert. 



Die nächste Wiederherstellung wurde wahrscheinlich vom Architekten Momik in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts abgeschlossen. Unter den Gebäuden des Kloster Komplex weckt ein besonderes Interesse das Grab-Kirche des Fürsten Burtel, auch Burtelashen oder St. Astvatsatsin (aufgebaut von Momik) genannt. Es ist eines der Schmuckstücke  der 14. Jh. Armenischen Architektur. Die Kirche ist ein zweistöckiges  Gebäude bedeckt mit höchst künstlerischemReliefs.  Die Kirchflachreliefe zeigen die Heilige Jungfrau mit dem Kind, auf einem Thron, Fürst Burtel mit einem Model des Tempels. Die halbzerstörte Wand wurde in 1718. Jahrhunderten gebaut. Im 13. Jahrhundert wurde ein Gästehaus im Kloster Komplex errichtet. Es gibtverschiedenekhachkars (Kreuzsteine) im Gebiet des Komplexes.



Der hervorragende Vertreter der Orbelyan Fürst-Dynastie, der GeschichtsschreiberStepanos Orbelyan arbeitete auch in diesem Kloster. Er schloß hier sein berühmtes  Werk " Geschichte der Sisakan Provinz " ab. Es gibt wertvolle Tatsachen über politisches, sozial-ökonomisches Leben der Syunik und der Nachbarländer des ganzen Armeniens. Heute ist der Komplex völlig renoviert. 



Dann fahren wir weiter zum Dorf Yeghegis. Es ist auch eine der ältesten Ansiedelungen in der Provinz Vayots Dzor (Syunik Marz). In verschiedenen Epochen war es ein Dorf, eine Stadt, eine Landstadt, eine Festungsstadt, und sogar eine Hauptstadt. Die Stiftung-Periode ist nicht bekannt. Vielleicht war Yeghegis eine gewöhnliche Landstadt vor dem 9. Jahrhundert, , dann ist es allmählich verändert, renoviert, bekam Land-Stadt oder Stadt. Die Hauptansiedelung von Yeghegis liegt im Tal des rechten Nebenfluß des Arpa. Die Zitadelle oder Smbataberd wurden zum Nordwesten von der Hauptansiedelung auf dem Hochberg zwischen zwei tiefen Felsschlüchten aufgestellt.



Yeghegis zusammen mit seiner Zitadelle bekam der Wohnsitz des Syunik Herrschern. Nach dem Zerfall des Königreichs Bagratunyats (1045) verloren die Fürsten von Vayots Dzor ihre politische Bedeutung.



In der Regierungszeit der beiden Syunik Fürsten und ihre Nachfolger Orbelyans, wurden in Yeghegis großartigen Gebäude gegründet, die Ruinen des von denen hat bisher überlebt. Die Ruinen von Smbataberd sind grandios, besonders die gut erhaltenen Mauern.



Die Hauptfestung auf dem Gipfel des Hügels war eine der unüberwindlichen Hochburgen in Syunik. Während seiner Existenz wurde die Festung mehrmals belagert, aber es blieb immer uneinnehmbar. Es hatte 3 Eingängen. Die inneren Gebäude der Festung sind nicht gut erhaltet. Diese Gebäude wurden als Palasträume, Kasernen, Waffenlager, und andere schützende Konstruktionen verwendet. Die Festung besaß auch ein eigenes Wasserversorgungssystem. Unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten überlebt im Dorfgebiet (in der Hauptlandstadt) sind Zorats Kirche (14. Jahrhundert), St. Astvatsatsin Basilika (überlebt nach der Wiederherstellung von 1703), St. Karapet gewölbte Kirche (13. Jahrhundert), verschiedenartiger khachkars von 1014. Jahrhunderten, die Familienbeerdigungswölbung von Orbelyan Fürsten (13 th Jahrhundert).



Dann gehen wir weiter zu Sevansee durch den Selim-Paß. Wir haben Abendessen an Sevansee  in Restaurant Harsnakar.



Dann fahren wir zurück nach Eriwan. Die Übernachtung im Hotel.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 360 km. (225 Meilen)
Tag der Reise 3
Eriwan - Ashtarak - Agarak - Aghzk - Amberd - Eriwan


Reise zu der Stadt Ashtarak



Die Stadt liegte in einer Ebene auf beiden Seiten des Flußes Kasakh. Der Name ist verwand mit dem armenischen Wort <<ashtarak>> was Turm bedeutet.. Nach anderer Meinung kommt der Name  von dem assyrisch babylonischen Gott Ishtar. In armenischen Schriften wurde die Stadt seit dem 9. Jahrhundert als eine Siedlung in der Provinz Aragotsotn erwähnt.



Die große Menge von Bronze- und Eisenzeit Funden ( Burg, Siedlung, Friedhof ) lassen vermuten, daß Ashtarak eine der ältesten Siedlungen in Armenien ist. Ashtaruk hat eine große Anzahl archeologischer, historisch architektonischer Demkmale. Diese bilden zusammen mit der malerischen Landschaft um das Tal des Kasakh Flusses ein beeindruckendes Ensemble . So liegen in der Nähe der neuen Brücke wenn man die Stadt umfährt auf der rechten Seite der Eriwan –Gyumri Straße und auf der linken Seite des Flusses Kasaghdie Überreste einer Siedlung , die von der Bronze Zeit bis in das Mittelalter reichte      ( die Einheimischen nennen den Ort Darabavor). Die bekannten Höhlen von Darabavor liegen in dem Canyon direkt neben der Siedlung. Diese Höhlen waren seit ältesten Zeiten benutzt, Eines der besten Beispiele frühchristlicher armenischer Architektur ist die dreischiffige Basilika Tsiravanor, erbaut im 5. Jahrhundert.



Im 18. Jahrhundert wurden die Außendoppelmauern errichtet um die Kirche zu befestigen.



Die Einheimischen nennen das Gebiet um Tsiranavor <<Berdathag>>. Das bekannteste Gebäude der Stadt ist die Kirche St. Astvatstsin, eine der Perlen der armenischen Architektur des 7. Jahrhunderts. Es ist ein altes Bauwerk mit zentralem Gewölbe und gleichzeitig das erste Bauwerk mit Fliesendecke , welches in Armenien überdauert hat. Die Kirche St.Marine oder St.Marianne ( 1281) liegt im Stadtzentrum und war in der Vergangenheit von einer hohen Steinmauer umgeben. Die Kirche Spitakavor aus dem 13. Und 14 Jahrhundert ist viereckig und liegt auf einem Felsvorsprung in <<Berdadagh>>. Unter dem bemerkenswerten Bauten hat die Steinbrücke ( 3 Bögen) eine herausragende Bedeutung. Sie wurde 1664 von einem reichen Armenier anstelle einer alten Brücke aus dem 12. Bis 13. Jahrhundert errichtet. Die Brücke ist 76 m lang und etwa 6 m breit. Das Baumaterial ist polierter, aprikosenfarbener  Tuff . und hat eine Inschrift des Gründers an der Vorderfront. Die neueKirche St. Sargis war auf den Fundamenten der alten Kirche errichtet worden und liegt auf der linken Seite des Canyon oberhalb der Brücke. Unter den bemerkenswerten Monumenten, die es noch in der Stadt gibt ist ein Bewässerungsgraben, der aus der Zeit der Urarträer stammt und bis ins Mittelalter funktioniert hat. Dann gibt es gut erhaltene Beispiele von landestypischen Häusern aus dem späten 19. Jahrhundert. Weiter gibt auf dem benachbarten Gelände eine Wassermühle aus dem 19. Jahrhundert, die auch heute noch genutzt wird. Weiter liegt hier ein privater Friedhof mit Gruppen der bekannten Steinkreuze.Hiervon ist das beliebteste und bekannteste das Kreuz von St.Nshan oder Loch Kreuz.



 



 





Archäologische Reise zu der alten Siedlung von Agarak.



Am südlichen Fuß des Aragats gelegen, auf dem Westufer des Flusses Amberd, umfasst diese archäologische Stätte etwa 200 Hektar. Ein Tel hiervon ( 118 Hektar) wurde jetzt von der armenischen Regierung zur geschichtlichen und kulturellen Schutzzone erklärt.



Wir besichtigen dieses Gebiet.



Wir fahren weiter zu dem Dorf Aghtsk. Es folgt ein Mittagessen.



Hier wird der Reisende die Grabstätte der armenischen Ashakuni Könige, die sich in dem Ort befinden kennen lernen. Sie liegen auf einer Terrasse des Ufers des Amberd Flusses. Eine tetragonale, dtreischiffige Kirche wurde an der Nordseite des Königsgrabes angebaut. Diese Kirche aus schwarzem Tuff wurde sehr stark beschädigt. Nur die Grundmauern blieben erhalten, dann noch getrennte mit Reliefs und Inschriften dekorierte Fragmente und Trümmer von Khchkars. Es gibt noch Seitenkapellen an der Nod- und Südseite des hufeisenförmigen Altars.



Wir fahren weiter zu der Festung Amberd, welche  eine  der bekanntesten Festungsbauten der Region ist. Diese Festung liegt etwa 7 km entfernt von dem Ort Byurakan an der Hängen des Aragats. Der Ort liegt in 2300 Metern Höhe auf einem dreieckförmigen Vorsprung, der durch den Zusammenfluß der Flüsse Amberd und Arkashen gebildet wird. Nach der Sage bedeutet Amberd << Festung in den Wolken>>. Es gibt im Bereich der Festung Amberd Zyklopen Gebilde und Drachensteine. Die Festung wurde im 7. Jahrhundert errichtet  und kam in den Besitz verschiedener Herrscherhäuser, wurde im 11 Jahrhundert von den Türken erobert, aber 1196 wieder befreit. Dann wurde die Festung 1236 von den Mongolen erobert und zerstört und dann letztendlich in der Invasion von Tamerlan verwüstet.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 150 km. (94 Meilen)
Tag der Reise 4
Alte Siedlung Agarak


Aufbruch zu dem Gebiet der alten Siedlung Agarak .



Teilnahme an Ausgrabungen in Agarak.



Am südlichen Fuß des Aragats gelegen, auf dem Westufer des Flusses Amberd, nimmt die archäologische Stätte etwa 200 Hektar ein. Ein Tel hiervon ( 118 Hektar) wurde jetzt von der armenischen Regierung zur geschichtlichen und kulturellen Schutzzone erklärt.



Das Gelände besteht aus zwei horizontalen Strecken aus verfestigtem, ebenem Tuff, die sich nach Süden ausdehnen. An der Ostseite grenzen sie an den Fluß, während sich die Westseite in eine Hügellandschaft verwandelt. Wenn man die spezielle Eigenart der örtlichen Strukturen, die durch den Verlauf des Tuffs geprägt sind im Auge behält, begreift man, wie die Einwohner die Landschaft neu formten. Die naturgegebenen Mengen des Tuffs wurde in ein gigantisches System von Steinstrukturen umgeformt. Flußabwärts dutzende Kilometer weit entlang am Fluß  Amberd befinden sich ohne jede Unterbrechung Tuff Klippen, Durchbrüche, Felsen und natürliche Plateaus, aber auch freistehende Steinblöcke.An ihren Oberflächen und Seiten zeigen die Steine Spuren von intensiver Bearbeitung. Es gibt reiche Schnitzereien in die Felsen, aber auch treppenähnliche Stufen, die hinauf führen. Zusätzlich kann man weitere Strukturen erkennen.

 



Alle diese Strukturen, darin eingeschossen eine Reihe runder, hufeisenförmige Elemente und Durchbrüche verbinden mit einer Art trapezförmigem Kanal und formen aus der natürlichen Landschaft ein großartiges Monument. Dieses Ensemle kultischer Strukturen wird  ergänzt durch künstliche Elemente, die rund um die Ebene und in Zwischenräumen  angeordnet sind. Nach wissenschaftlicher Prüfung kann angenommen warden, daß diese Art der Kultstätten in der frühesten Bronzezeit entstanden sind, Auch Feldforschungen aus den Jahren 2001 und 2002 bestätigen, daß Agarak in der frühen Bronzezeit besiedelt war. Gewisse Strukturen und Anordnungen, u.A. Reste einer Straße, bestätigen, daß hier während der Bronzezeit eine Stadt mit rechteckigem Grundriß bestanden hat.Während der Ausgrabungen wurden große Mengen Keramik Scherben und Terracotta Figuren gefunden. Gewisse Formen der Feuerstätten erlauben uns diesen Teil von Agarak der mittleren Epoche der sogenannten Shengavit oder auch Kura-Araxes Kultur zu zu ordnen, welche in dem 29. bis 27. Jahrhundert vor Christi Geburt existierte.



Die späteren Schichten, welche die frühe Bronze Zeit überlagern, sind nicht einheitlich. Aber die Schichten bestätigen, daß dieser Platz fortwährend  von der Bronze Zeit bis zur Eisenzeit besiedelt war. Ein Begräbnisplatz und ein Siegel der Urarträer und viele Keramikfunde aus der Zeit der Urarter bestätigen, daß dieser Platz auch vom 8. bis 6. Jahrhundert vor Christus besiedelt war. Im Jahre 2004 wurde auf dem südlichen Plateau eine einzigartige Begräbnisstätte der Urarträer entdeckt. Es ist eine Urnenhalle, die in den Tuff gemeißelt wurde.



Nach Norden, d,h, Richtung Ararat wurde der Eingang durch eine große Tuffplatte abgedeckt. Der Bestattungsraum mißt 9 Quadratneter und enthält auf beiden Seiten in Tuff geschlagene Räume, sowohl als Raum für Körper als auch für Sarkophage.



Innerhalb des armenischen Plateaus und den angrenzenden Gebieten ist dieser Fund einmalig in seiner Art und kann nur  mit bekannten Exemplaren in Van verglichen warden. Die Grabstätte war von der Bevölkerung der Griechischen Periode ausgeraubt worden, die damals im gleichen Gebiet Begräbnisstätten hatten. Allerdings lässt die weitere Erkundung des Gebietes die Entdeckung ähnlicher Strukturen erwarten.



Nach dem Fall des Van Königreiches erlebte Agarag noch eine weitere  Phase einer intensiven Entwicklung und wurde eine große städtische Siedlung. Die große Anzahl von Weinpressen und Wein Aufbewahrungsbehälter, die in den ausgegrabenn Bereichen gefunden wurden, weisen auf die heraustagende Rolle des Weinbaus und Weinvermarktung im Leben der Einwohner von Agarak hin. Als einer der wichtigsten Punkte entlang der Handelsroute von Airarat nach Shirak und zur Hauptstadt Ani hat Agarak eine blühende Wirtschaft und Handel , besonders im 3. und 4. Jahrhundert  vor Christus und dann im 2. Bis 4. Jahrhundert nach Christus entwickelt. Beweis für diesen Sachverhalt ist die Entdeckung von bemalter stadtischer Keramik, Drachmen von Alexander dem Großen , Silber Dinare von Octavian Augustus, aber auch verschiedene Ringe, die in Sarkophagen der späten Antike gefunden wurden.



Die Entdeckung kleinerer Mengen von glasierter Keramik und Kochgeschirr in der Alluvium Schicht, welche die antiken Schichten überlagerten beweisen, daß das Leben im Mittelalter ( 12. Bis 14. Jahrhundert weiterging. Die letzte Phase der Geschichte von Agarak ist belegt durch typische Gegenstände des 17. Und 18. Jahrhunderts( Keramik, Kochstellen, Münzen ausgegeben von dem Kanat Eriwan ). Die gegenwärtige Nutzung der Stätte kann nur verstanden warden, wenn man die ganze Zeit betrachtet.



Ganz allgemein gesprochen ist die alte Siedlung von Agarak eines der best erhaltenen archäologischen Denkmale in Armenien, dargeboten in offener Landschaft welche konkret alle Zeitalter der Gebrauchskunst bietet, angefangen von der frühen Bronze Zeit bis in das spate Mittelalter,



Mittagessen und Fortsetzung der Ausgrabungen.





Rückreise nach Eriwn Übernachtung im Hotel.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 70 km. (44 Meilen)
Tag der Reise 5
Antike Siedlung von Agarak


Nach dem Frühstück fahren wir zu der Siedlung Agarak und setzen unsere Ausgrabungen fort-



Mittagessen



zurück nach Eriwan. Übernachtung im Hotel.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 70 km. (44 Meilen)
Tag der Reise 6
Der Friedhof von Aghavnatun


Archäologische Reise nach Aghavnatun um ein Gräberfeld zu besuchen. Dieses Gräberfeld liegt an den südlichen Ausläufern des Berges Aragats and dem Prunkt, wo der Aragats in die Ararat Ebene über geht. Es hier nicht nur eines der größten Gräberfelder Armeniens und Gräbern aus verschiedensten Perioden. Weiter  gibt es aber auch Reste von Wohnungen, Gebäuden von ritueller Bedeutung, von Türmen und Steininschriften. Die Ausgrabungen wurden im Jahre 2002 angefangen ( Institut der Archäologie und Ethnogrphie). Ungefähr 100 Objekte wurden bisher freigelegt. Diese datieren vom 23. und 22. bis 11. und 9. Jahrhundert vor Christus, als aus der mittleren Bronze Zeit bis zur frühen Eisenzeit.



Die Grabstätten sind sehr verschieden in ihrer Struktur, Größe und konstruktiven Einzelheiten wie auch in der Vielfalt der Grabbeigaben, ebenso wie die Einyelheiten der Beerdigungrituale.Es gibt sowohl Gräber auf natürlichen Felsen als auch große und kleine Steinsärge  Es gibt wieterhin oberirdische Gräber. Das Gräberfeld war sowohl für einfache Menschen wie auch für Leute von hohem Rang, ebenso wie für Kulttiere, welche die jeweiligen Opfer belegen.. So sind auch die Grabbeigaben sehr verschieden. Unter den hier ausgegrabenen Gegenständen befinden sich einfache  Dinge des täglichen Gebrauchs wie Keramik, Bronze und Eisenschmuck ( Ohrringe, Halsketten, Ringe und Knöpfe). Dann gibt es weiter die Beigaben für die höher gestellten der Gesellschaft, wie z.B. Waffen, Schmuck, Juwelen, Perlenketten aus verschiedensten bunten Steinen, wunderbare Beispiele von Keramik für religiöse Zwecke, die mit verschiedenen Techniken hersgestellt wurden. Diese Objekte überzeugen durch den Geschmack und die Fähigkeiten des Künstlers, der sie herstellte.



Die Gräber selbst sind verschieden in ihrer Größe und geben den Rang und den Respekt der alten Gesellschaften für den Bestatteten wieder.  Es gibt Gräber mit Spuren des Grabraubes mit erneuter Bestattung. Es gibt aber auch hunderte bisher nicht erkundeter Gräber auf diesem Friedhof, die darauf warten auf ihren Augenblick an welchem unserte Spezialisten sie ausgraben und die Geschichte des Einzelnen aus Staub und Erde herauslesen  mit ihrer Reise in die andere Welt







Mittagessen. Fortsetzung der Ausgrabungen.



Rückreise nach Eriwan. Übernachtung im Hotel.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 60 km. (38 Meilen)
Tag der Reise 7
Friedhof Aghavnatun


Wir fahren zu dem Dorf Aghavnatun und setzen die am Vortag begonnenen Ausgrabungen fort.



Mittagessen



Am Abend zurück nach Eriwan. Übernachtung im Hotel.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 60 km. (38 Meilen)
Tag der Reise 8
Höhle 1 in Areni


Nach dem Frühstück folgt die Fahrt zu dem Dorf Areni zur Teilnahme an den Ausgrabungen in der Höhle Areni 1.



Das Dorf Areni, auch bekannt als Weinort, etwa 80 km von Eriwan in Richtung Goris entfernt, ist eine der ältesten Siedlungen in Armenien. Es liegt an dem Fluß Arpa in der Nähe einer Talenge des Flußes. Hier war der ideale Verteidigungsort , der durch eine Engstelle zwei alte Provinzen trennte. Daher gab es hier auch eine alte Fesrtung, deren Ruinen heute noch sichtbar sind. Das Dorf wurde im 5. Jahrhundert von dem Geschichtsschreiber Yeghishe erwähnt. Zunächst lage Areni auf der auf einer Anhöhe auf der linken Flußseite. Es gibt noch Überreste des alten Ortes. Sonst ist dier Platz jetzt Friedhof. Im 13. Jahrhundert verlegte der Pürst Orbelian seinen Verwaltungssitz in einen befestigten Palast in Areni.



In 1256 bis 1287 wurde von dem Bischof von Noravank hier ine Brücke mit drei Bögen errichtet. Heute sind nur noch die Fundamente übrig. In der Nähe des alten Dorfes gibt es die Kirche St. Astvatsin, die 1321 auf Bitte des damaligen Bischofs Hovhannes erbaut wurde. Die Architektur und die Steinmetzarbeiten stammen von dem bekannten Architekten Momik, Bekannt sit hier ein Relief der Jungfrau Maria mit Kind. Das Gebiet dieses Ortes ist bekannt für die verschiedensten archeologoschen Stätten: Höhlenwohnungen, Burgen, reste mittelalterlicher Dörfer, einzelne Steinkreuze, Friedhöhe und Kapellen. Allerdings bekannt ist diese Gegend durch eine Anzahl Höhlen, die sich überwiegend entlang der Schlucht nach Noravank erstrecken. Diese Höhlen sind teilweise touristisch erschlossen und bieten bizarre Tropfsteinformationen mit und ohne Fledermäuse.



Gleich am Eingang der Schlucht in Richtung Noravank, unmittelbar hinter der Brücke ligt rechts die bekannte Vogelhöhle., genannt Vogelhöhle 1 . Diese Höhle wurde durch einmalige Ausgrabungen in jüngster Zeit  bekannt. Diese Höhle besteht aus drei Kammern. Durch die Ausgrabungen 2007 und 2008 wurde sehr schnell klar, daß hie Reste gefunden wurden, die zu der Kupfer und Steinzeit gehörten. Gerade in der Eingangshöhle wurden überraschende Ergebnisse erzielt. Es ist die wirtschaftliche Bedeutung, welche diese Funde so interessant machen. Es gibt hier die verschiedensten Behältnisse zur Herstellung und Lagerung von Lebensmitteln. Besonders interessant ist die Feststellung, daß hier Wein hergestellt und gelagert wurde. Durch Analyse von organischen Resten der Trauben und anderer organischer Stoffe konnte das Alter dieser Anlage auf das 5. Jahrtausend bis zur ersten Hälfte des 4. Jahrtausend vor Christuss datiert werden. An dem Ort gibt es auch Beerdigungsstätten von ziemlich jungen Frauen, die möglicherweise in einem Fruchtbarkeitskult geopfert wurden.



Es ist anzunehmen, daß das heutige Areni als Weinort sich auf eine Tradition berufen kann, die auf 6000 Jahre zurückreicht, so dürfte auch hier der Ursprung des armenischen Weinbaus zu finden sein.







Mittagessen. Hiernach Fortsetzung der Ausgrabungen.

 



Am Abend Rückreise nach Eriwan. Übernachtung im Hotel.

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 10 km. (6 Meilen)
Tag der Reise 9
Areni- 1 Höhle


Fortsetzung der Reise vom Vortag nach dem Dorf Garni. Fortsetzung der Ausgrabungen.



Mittagessen.



Zurück nach Eriwan. Abendessen. Übernachtung im Hotel.



                                                     

Mahlzeiten: Frühstück Mittagessen
Hotel Unterkunft: Regineh
Reisestrecke in km.: 10 km. (6 Meilen)
Tag der Reise 10
Flughafen Zvartnots - Rückflug


Transfer zum internationalen Flughafen Zvartnots. Rückflug

Mahlzeiten:
Reisestrecke in km.: 20 km. (13 Meilen)
Preis der Reise

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Im Preis sind enthalten

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